VuWall
Entdecken Sie VuWalls erstklassige Videowandlösungen, die nahtlos mit den hochperformanten KVM-Systemen von G&D zusammenarbeiten und so maximale Flexibilität, Sicherheit und Effizienz in Kontrollräumen ermöglichen.
KVM steht für Keyboard, Video und Mouse und bezeichnet die entsprechenden Schnittstellen eines Rechners. KVM-Produkte werden an diese, und auch weitere Rechnerschnittstellen angeschlossen und verlängern oder schalten diese. KVM ist also die Gruppenbezeichnung für eine Technologie und nicht etwa eine spezielle Marke oder Firma.
KVM-Produkte kann prinzipiell jeder einsetzen, der über einen Rechner verfügt! Eingesetzt werden KVM-Produkte um
Ein KVM-Extender trennt Rechner und Arbeitsplatz räumlich voneinander. Der Rechner steht geschützt im Technikraum, bedient wird er vom entfernten Arbeitsplatz aus, ohne Verlust an Bildqualität und ohne wahrnehmbare Latenz.
Ein Extender besteht aus zwei Modulen: dem Rechnermodul (CPU) und dem Arbeitsplatzmodul (CON), an dem Monitor, Tastatur und Maus angeschlossen werden. Übertragen wird entweder dediziert über CAT oder Glasfaser oder über ein vorhandenes IP-Netzwerk.
Welche Reichweiten je Übertragungsmedium gelten und welche Produktfamilien infrage kommen, zeigt die Übersicht KVM-Extender.

An einen KVM-Switch werden mehrere Rechner angeschlossen, die über einen Arbeitsplatz mit nur einer Tastatur und einer Maus bedient werden. Umgeschaltet wird per Taster am Gerät, per Hotkey, über das OSD oder extern.
Der Switch selbst überbrückt keine Distanz, er schaltet die Signale unkomprimiert durch. Soll der Arbeitsplatz weiter entfernt liegen, ergänzen Sie KVM-Extender. Für eine größere Zahl von Arbeitsplätzen sind KVM-Matrixsysteme der passende Weg.
Welche Schnittstellen und Rechnerzahlen verfügbar sind, zeigt die Übersicht KVM-Switches.

Ein KVM-Matrixsystem verbindet viele Rechner mit vielen Arbeitsplätzen. Jeder Arbeitsplatz greift unabhängig von den anderen auf jeden Rechner zu. Damit vereint eine Matrix das Umschalten eines KVM-Switches mit der Reichweite eines Extenders.
Ein System besteht aus drei Komponenten: dem Zentralmodul, das Rechner und Arbeitsplätze verbindet und die Schaltvorgänge ausführt, den Rechnermodulen auf Rechnerseite und den Arbeitsplatzmodulen auf Benutzerseite.
Zur Auswahl stehen kompakte und modulare Zentralmodule sowie ein Zentralmodul für KVM-over-IP™. Mehr dazu in der Übersicht KVM-Matrixsysteme.

Beim klassischen KVM werden dedizierte Verbindungen genutzt. Die Übertragung der Signale erfolgt proprietär. Im Rahmen von KVM-over-IP™ erfolgt die Übertragung IP-basiert über Ethernet-Netzwerke (OSI-Schichtenmodell Layer 3).
Die IP-Systeme sind keine generelle Ablösung der klassischen Systeme. Diese haben ihre ganz eigenen Vorteile und werden darum auch immer noch in vielen Projekten eingesetzt.
Nein. Grundsätzlich besteht eine direkte Verbindung zwischen Rechner und Arbeitsplatz - und keine Datenverbindung. Die Kabel werden sprichwörlich "langgezogen". KVM-over-IP™ bildet hierbei eine Ausnahme. Hier werden die Rechnersignale in das Netzwerk gegeben und auf der Empfängerseite wieder in "normale" Video-, Keyboard- und Mouse-Informationen umgewandelt.
KVM-over-IP™ überträgt Video, Tastatur und Maus in Echtzeit und stellt damit andere Anforderungen als klassischer Datenverkehr. Entscheidend sind ausreichend Bandbreite pro Kanal, nicht blockierende Switches und eine sauber konfigurierte Multicast-Behandlung, wenn eine Quelle auf mehreren Arbeitsplätzen erscheinen soll.
Wir empfehlen ein dediziertes Netz oder ein eigenes VLAN, damit anderer Datenverkehr die Übertragung nicht beeinflusst. Die konkreten Werte für Ihr System finden Sie im jeweiligen Datenblatt.
Innerhalb eines Matrixsystems nicht: Ein System arbeitet entweder über dedizierte Verbindungen oder über IP. Rechner- und Arbeitsplatzmodule müssen zur Übertragungsart des Systems passen.
Nebeneinander in derselben Installation ist die Kombination dagegen üblich. Viele Anwender betreiben eine klassische Matrix für zeitkritische Arbeitsplätze und daneben IP-Strecken für verteilte Standorte. Welcher Weg zu Ihrer Umgebung passt, klären wir gerne im Gespräch.
Nein. KVM-Produkte greifen grundsätzlich nicht in den Rechner ein, sondern nutzen nur dessen externe Schnittstellen. Wenn die entsprechenden Schnittstellen am Rechner vorhanden sind, können Sie mit KVM die Rechnersignale verlängern, umschalten oder verteilen. Auch die installierte Software oder das verwendete Betriebssystem sind unabhängig von dem Einsatz unserer Lösungen.
Die Systeme unterscheiden sich hauptsächlich in der Anzahl der anzuschließenden Computer sowie der Art und Auflösung der Videoschnittstellen (DisplayPort, Dual Link DVI, DVI oder VGA).
Um Arbeitsplätze mit zwei, drei oder vier Bildschirmen abzubilden sind unsere KVM-Switches, neben den Single-Channel-Varianten, auch als Multi-Channel-Variante verfügbar.
Dafür gibt es zwei Wege.
Multi-Channel-Geräte übertragen mehrere Videokanäle eines Rechners gemeinsam mit Tastatur und Maus. Alle Bildschirme zeigen denselben Rechner und schalten gemeinsam um.
Alternativ lassen sich mehrere Arbeitsplatzmodule zu einer Gruppe zusammenfassen, die mit einer Tastatur und einer Maus bedient wird. Dann kann jeder Monitor einen anderen Rechner zeigen. Mehr dazu unter TradeSwitch-Funktion im Glossar.
In diesem Falle bieten wir den K/M-Switch TradeSwitch an.
Er schaltet Tastatur, Maus sowie Audio zwischen den Rechnern um, signalisiert den aktiven Kanal per optionaler LEDs. Diese können an den Monitoren befestigt werden. Die Bildsignale laufen nicht über den TradeSwitch.
Ja. Neben kompletten KVM-Extendern bieten wir Extender für einzelne Signale an, etwa für RS232, USB 2.0 und Audio. Die verfügbaren Varianten finden Sie in der Produktübersicht unter KVM-Extender.
Eine galvanische Trennung ist bei jedem G&D-Extender gegeben, der Lichtwellenleiter als Übertragungsmedium einsetzt.
Nein. Die KVM-Matrixswitches von G&D sind Hardware-Umschalter. Auf den angeschlossenen Rechnern muss keine Software installiert werden, unabhängig von Betriebssystem und Anwendungen.
Konfiguriert wird das System über das Config Panel 21, eine HTML5-basierte Webanwendung. Sie läuft im Browser Ihrer Wahl und auch auf größeren Touch-Geräten. Auch dafür ist keine Installation erforderlich.
Grundsätzlich ja. Da sich die Installation in den meisten Fällen auf ein Stecken von Kabeln (Plug & Play) beschränkt, sind keine Fachkenntnisse erforderlich. Auch bei umfangreicheren Installationen sollte Ihre IT-Abteilung/Ihr externer IT-Dienstleister in den meisten Fällen in der Lage sein, eine Installation selbst durchzuführen.
Bei komplexen, kombinierten Installationen unserer Geräte ist eine tiefere Kenntnis der Produkte sinnvoll, da diese die Installations- und Konfigurationsarbeiten beschleunigt. Wir empfehlen die Installation durch einen geschulten G&D-Partner oder eine Ausführung durch unsere Servicetechniker.
G&D ist Teil von Panoptec. Die Guntermann & Drunck GmbH und die VuWall Technology Europe GmbH sind dabei zur Panoptec Europe GmbH verschmolzen.
Im Tagesgeschäft ändert sich für Sie nichts: G&D bleibt als Marke bestehen, Produkte, Artikelnummern und Ansprechpartner bleiben dieselben. Geändert haben sich der Firmenname in Impressum und Rechnungen sowie das Logo, das jetzt „G&D by Panoptec" zeigt.
Beide Marken gehören zu Panoptec und decken zwei unterschiedliche Aufgaben im Kontrollraum ab.
G&D-KVM-Systeme geben Operatoren Zugriff auf Rechner und Server und machen diese vom Arbeitsplatz aus in Echtzeit bedienbar. VuWall bringt Inhalte auf die Großbildwand und verteilt AV-Signale über IP, damit alle im Raum denselben Lagestand sehen.
In vielen Projekten kommen beide zusammen zum Einsatz.
G&D wurde 1985 gegründet und ist heute einer der führenden Hersteller von KVM-Lösungen. Seit der Gründung dreht sich bei uns alles um das Verlängern, Umschalten und Verteilen von Rechnersignalen. Unsere Systeme kommen überall dort zum Einsatz, wo es auf höchste Zuverlässigkeit ankommt.
Die Wahl des Anbieters oder Produktes hängt von Ihren Anforderungen ab. Wir verstehen uns als Qualitätsanbieter mit entsprechender Beratung und Support. Unsere Produkte werden häufig auch in kritischen Bereichen wie der Flugsicherung, industriellen Prozesssteuerungen oder im Broadcast-Bereich eingesetzt. Somit ist eine Qualität gefragt, die unter anderem Langzeitstabilität, Betriebs- und Ausfallsicherheit, Benutzerfreundlichkeit und Nachverfügbarkeit beinhaltet. Und das nicht nur als Einzelprodukt, sondern auch im Zusammenspiel in komplexen Installationen.
Wenn Sie das suchen, sind Sie bei uns richtig!
Als Hersteller vertreiben wir unsere Produkte sowohl über qualifizierte Systemhäuser und Fachhandelspartner als auch direkt. Die Entscheidung liegt bei Ihnen. Sprechen Sie den Händler Ihres Vertrauens an oder nehmen Sie Kontakt zu unseren Vertriebskollegen auf. Schildern Sie uns Ihre Aufgabenstellung mit Ihren Worten, wir übersetzen in unsere Technik und wählen gemeinsam mit Ihnen die passenden Produkte aus.
Sprechen Sie unseren Vertrieb an. Gerne erstellen wir Ihnen ein konkretes Angebot zu Ihrer individuellen Applikation oder senden Ihnen im Vorfeld unsere Preisliste zu.
Komplexe Themen lassen sich am besten persönlich besprechen. Per Chat, E-Mail, Telefon oder in einer persönlichen Demo remote und vor Ort.