Hightech für eines der modernsten Offshore-Kontrollzentren Norwegens

Aker BP
Fjord in Norwegen

Aker BP betreibt in Stavanger ein Onshore Collaboration Center (OCC), von dem aus fünf Offshore-Plattformen überwacht werden. Ziel des neuen Centers war es, die Zusammenarbeit zwischen den Teams auf See und an Land neu zu gestalten und zu digitalisieren. Aus den bisherigen Kontrollräumen entstand ein flexibel nutzbares Mehrzweck-Kollaborations- und Interaktions-Center. Fünf Kontrollräume bilden die zentrale Umgebung für die Überwachung der Offshore-Plattformen. Jeder Kollaborationsraum verfügt über vier Controller-Arbeitsplätze, darunter jeweils einen Master-Arbeitsplatz, sowie eine High-End-Videowand für die Videofeeds der Offshore-Überwachungskameras.

Die Herausforderung

Die technische Infrastruktur des neuen OCC musste eine sichere, zuverlässige und flexible Verbindung zwischen Onshore- und Offshore-Systemen ermöglichen. Gleichzeitig bestanden hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Redundanz.

Die Rechnertechnik sollte zentral in zugangsgesicherten Serverräumen untergebracht und von den Controller-Arbeitsplätzen aus latenzfrei in Echtzeit bedienbar sein. Auch die Videofeeds der Offshore-Überwachungskameras mussten flexibel auf Arbeitsplätze und Videowände geschaltet werden können.

Darüber hinaus sollte die KVM-Infrastruktur über eine API in die bestehende Videocontroller-Technologie integriert werden und eine Bandbreite von 1 Gbit für die KVM-over-IP-Systeme unterstützen.

Die Lösung

Mit den KVM-over-IP-Lösungen von G&D werden die Rechner des OCC zentral in zugangsgesicherten Serverräumen untergebracht und von den Arbeitsplätzen aus in Echtzeit remote bedient.

Die Videofeeds der auf den Offshore-Plattformen installierten Überwachungskameras laufen im OCC zusammen und können sowohl auf den Controller-Arbeitsplätzen als auch auf den Videowänden flexibel angezeigt und umgeschaltet werden. Auch die Systeme hinter den großen Bildschirmen, Projektionsflächen und Leinwänden in Konferenz-, Besprechungs- und Kontrollräumen werden über die KVM-Infrastruktur bereitgestellt.

Jeder der fünf Kontrollräume verfügt über vier Controller-Arbeitsplätze. Über den jeweiligen Master-Arbeitsplatz lassen sich die Videowand steuern, Videofeeds wechseln und Server umschalten.

Für eine hohe Verfügbarkeit kommen zwei redundante ControlCenter-IP Matrix-Systeme zum Einsatz. Insgesamt umfasst die Installation 600 KVM-over-IP-Extender-Strecken sowie 300 KVM-over-IP-Endgeräte im OCC.

Zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit wurden die Controller-Arbeitsplätze mit CrossDisplay-Switching und der Screen-Freeze-Funktion ausgestattet. Ein CrossDisplay-Switching-Frame zeigt den Anwendern jederzeit, welche Monitor-Rechner-Konstellation aktuell aktiv ist. Die MatrixGuard-Funktion der ControlCenter-IP-Systeme ermöglicht darüber hinaus den Aufbau sicherer, redundanter Cluster innerhalb der KVM-over-IP-Umgebung.

Insgesamt sind rund 13 unterschiedliche Systeme an die KVM-Infrastruktur angebunden. Die Systemarchitektur basiert auf mehreren unabhängigen VLANs und gerouteten Netzwerken, um hohe Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Redundanz zu erfüllen.

Dadurch können Anwender aus den einzelnen Kontrollräumen ausschließlich auf die für sie vorgesehenen Server zugreifen. Systeme aus benachbarten Kontrollräumen sind für sie weder zugänglich noch sichtbar.

Controller am Leitstand einer Ölplattform

Technische Highlights

  • 600 KVM-over-IP-Extender-Strecken

  • 300 KVM-over-IP-Endgeräte im OCC

  • Zwei redundante ControlCenter-IP Matrix-Systeme

  • Fünf Kontrollräume mit jeweils vier Controller-Arbeitsplätzen

  • Zentrale Rechnertechnik in zugangsgesicherten Serverräumen

  • Flexible Verteilung von Offshore-Videofeeds auf Arbeitsplätze und Videowände

  • CrossDisplay-Switching für eine intuitive Bedienung mehrerer Systeme

  • Screen-Freeze-Funktion an den Controller-Arbeitsplätzen

  • MatrixGuard für sichere und redundante KVM-over-IP-Cluster

  • Netzwerkarchitektur mit mehreren unabhängigen VLANs

600
KVM-over-IP-Extender-Strecken
2
Redundante ControlCenter-IP Matrix-Systeme
300
KVM-over-IP Endgeräte im OCC
Teil einer Ölplattform

Das Ergebnis

Mit dem neuen OCC in Stavanger konnte Aker BP die Zusammenarbeit zwischen Onshore- und Offshore-Teams verbessern und zentrale Prozesse digitalisieren.

Die zentrale KVM-Infrastruktur ermöglicht den Mitarbeitern einen flexiblen und latenzfreien Zugriff auf Rechner, Anwendungen und Videofeeds, während die redundante Architektur für eine hohe Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit sorgt.

Gleichzeitig unterstützen die zentralisierte Rechnertechnik, die flexible Steuerung der Videowände und die Trennung der Systeme über VLANs effiziente, sichere und benutzerfreundliche Arbeitsabläufe. Die robuste und flexible Infrastruktur schafft zudem die Grundlage für zukünftige Erweiterungen und weitere Kollaborationscenter.

KVM-Experte Andreas Gerlach
Die KVM-Technik tritt praktisch für die Anwender nicht in Erscheinung, stellt aber das Rückgrat der gesamten IT dar – ein unsichtbarer Helfer im Hintergrund.
KVM-Experte Andreas Gerlach , EVP Innovation G&D & VuWall

G&D Kontakt

Komplexe Themen lassen sich am besten persönlich besprechen. Per Chat, E-Mail, Telefon oder in einer persönlichen Demo  remote und vor Ort.

AVoIP-Lösungen für Kontrollräume
VuWall

VuWall

G&D und VuWall sind stolz, Teil der Panoptec Unternehmensgruppe zu sein.

Entdecken Sie VuWalls erstklassige Videowandlösungen, die nahtlos mit den hochperformanten KVM-Systemen von G&D zusammenarbeiten und so maximale Flexibilität, Sicherheit und Effizienz in Kontrollräumen ermöglichen.
Zur Website
Kontakt Support
top