And KVM feels right

VisionXS-IP 2.0

Neueste Extender-Generation für netzwerkbasierte Übertragung.

VisionXS-IP 2.0 ist die aktuelle Generation der matrix-kompatiblen KVM-over-IP-Extender. Gegenüber der Vorgängergeneration bringt sie ein neues Gehäusekonzept mit besserer Kühlung, eine robustere Oberfläche und eine deutlich einfachere Montage — sechs Geräte passen lückenlos in drei Höheneinheiten. Redundante Übertragung, Audio und RS232 sind ab Werk konfiguriert, ohne nachträgliche Lizenzierung. Welche der drei Serien Sie brauchen, entscheidet das Videosignal Ihrer Rechner. Was das für Bandbreite, Reichweiten, Gehäuse und Betriebssicherheit bedeutet, lesen Sie unter „VisionXS-IP 2.0 im Detail".

VisionXS-IP 2.0 im Detail

Die Familie tritt in drei Serien an, die sich im Videosignal unterscheiden. Gemeinsam sind ihnen das Gehäusekonzept, die Stromversorgung über USB Type-C, die Peripherie sowie alle Sicherheits- und Betriebsfunktionen. Bei Bandbreite, Bauform und verfügbaren Modularten gibt es Unterschiede, die für die Planung wichtig sind.

Die drei Serien
  • VisionXS-IP-DP-HR 2.0 — DisplayPort 1.1, bis 300 MPixel/s, zum Beispiel 2560 × 1600 bei 60 Hz oder 4096 × 2160 bei 30 Hz. Rechner- und Arbeitsplatzmodule, dazu DualHead-Varianten, die zwei separate Videosignale über eine Übertragungsstrecke führen. Nur in dieser Serie gibt es außerdem das Hex-Gehäuse mit sechs Arbeitsplatzmodulen in einem Gerät.
  • VisionXS-IP-DP-UHR 2.0 — DisplayPort 1.2, bis 600 MPixel/s, zum Beispiel 4096 × 2160 bei 60 Hz oder 5120 × 2160 bei 50 Hz. Für diese Auflösungen arbeitet die Serie mit 10 Gbit/s und damit mit deutlich geringerer Kompression. Rechner- und Arbeitsplatzmodule, alle im Desktopgehäuse.
  • VisionXS-IP-DVI-I 2.0 — DVI-I für digitale und analoge Signale, bis 165 MPixel/s, zum Beispiel 1920 × 1200 bei 60 Hz. Diese Serie umfasst ausschließlich Rechnermodule: Sie speisen DVI- und VGA-Quellen ein, ausgegeben wird über ein Arbeitsplatzmodul einer anderen Serie, etwa DP-HR. Embedded Audio führt DVI nicht — Audio läuft analog.

Alle drei Serien arbeiten im selben System zusammen. Über Mix & Match lassen sich Endgeräte auch bei unterschiedlichen Videosignalen kombinieren.

Mehrkanalvideo über MultiChannel-Varianten (MC) bietet die IP-Welt nicht. Wenn ein Rechner mehrere Monitore über getrennte Kanäle bespielen soll, ist das den dedizierten Serien vorbehalten. In der IP-Welt führen die DualHead-Varianten der DP-HR-Serie zwei Videosignale über eine Übertragungsstrecke, und ein MultiMonitor-Arbeitsplatz im Matrixbetrieb wird aus mehreren Arbeitsplatzmodulen aufgebaut.

Was die neue Generation ausmacht
  • Gehäusedesign — besser gekühlt, mit benutzerfreundlich platzierten Schnittstellen.
  • Oberflächenveredelung — robuster, für längere Lebensdauer auch in anspruchsvollen Umgebungen.
  • Montage — einfacher und kosteneffizienter, ohne Kompromisse bei Stabilität oder Funktion.
  • USB Type-C für Strom und Service — ein Anschluss für Versorgung, Systemupdates und Konfiguration. Zusätzliche Adapter oder Sonderlösungen entfallen.
  • Getrennte USB-Eingangsseite — neben dem Type-C-Anschluss steht eine separate USB-K/M-Schnittstelle bereit. Damit lassen sich Tastatur- und Maussignale physisch vom übrigen USB-Datenstrom trennen.
  • Konfiguration ab Werk — Übertragungsart, Redundanz und Peripherie wählen Sie mit der Variante. Es gibt keine nachträgliche Lizenzierung und keinen Zusatzaufwand.
  • Audio und RS232 serienmäßig — analoges Audio ist immer integriert und über Adapter bidirektional nutzbar, RS232 gehört bei den DT-Varianten zum Standard.
Netzwerkbandbreite und Reichweiten

Die DP-HR- und DVI-I-Serien arbeiten mit 1 Gbit/s. Die DP-UHR-Serie nutzt 10 Gbit/s: Die CAT-Modelle sind abwärtskompatibel zu 1 Gbit/s, bei Glasfaser müssen dagegen 10 Gbit/s eingesetzt werden. Prüfen Sie diesen Punkt früh — er betrifft die Auswahl Ihrer Netzwerkkomponenten und der SFP-Module.

Zwischen zwei aktiven Netzwerkkomponenten überträgt die Familie bis 100 m über CAT, bis 550 m über Multimode- und bis 10.000 m über Singlemode-Glasfaser. Über ein IP-Netzwerk ist die Gesamtstrecke praktisch unbegrenzt.

Die 2C- und 2F-Varianten arbeiten mit zwei Übertragungsstrecken und Redundanz per Link Aggregation. Bei Glasfaserverbindungen sind Rechner- und Arbeitsplatzmodul galvanisch getrennt, was die Störfestigkeit gegenüber elektromagnetischen Einflüssen erhöht. Die erforderlichen SFP-Transceiver sind bei den Fiber-Varianten enthalten.

Gehäuse, Kühlung und Stromversorgung
  • Kompaktgehäuse (115 × 32 × 222 mm) — für die DP-HR- und DVI-I-Serie. Geräteträger nehmen bis zu zwölf Module in 3 HE oder drei Module in 1 HE auf.
  • Desktopgehäuse DT (½ 19″, 215 × 44 × 222 mm) — für alle drei Serien, mit internem Netzteil und RS232 als Standard. Sechs Geräte passen lückenlos in 3 HE, ohne die Kühlung zu beeinträchtigen. Rackmontagesets für ein oder zwei Geräte in 1 HE sowie ein Set für die Unter-Tisch-Montage sind erhältlich.
  • Hex-Gehäuse (2 HE, 19″, 441 × 88 × 222 mm) — nur in der DP-HR-Serie: sechs vollständig unabhängige Arbeitsplatzmodule in einem Gerät, mit gemeinsamer redundanter interner Stromversorgung. Für Arbeitsplatzcluster und Racklösungen ist das die dichteste Bauform der Familie — sechs Arbeitsplätze in zwei Höheneinheiten, mit einer Verkabelung für die Versorgung statt sechs.

Die Gehäuse bestehen aus gepulvertem Stahlblech in RAL 9006 mit Schutzklasse IP20. Betriebstemperatur: 5 °C bis 45 °C, bei Untertisch- oder Rackmontage bis 35 °C.

Lüfterlos am Arbeitsplatz: Das Arbeitsplatzmodul der DP-HR-Serie ist in der Single-Head-Variante passiv gekühlt und damit geräuschlos — die richtige Wahl, wenn es am Arbeitsplatz still bleiben soll. Alle weiteren Varianten arbeiten mit aktiver Kühlung: die Dual-Head-Arbeitsplatzmodule, das Hex-Gehäuse, die Rechnermodule beider Gehäusegrößen sowie die DP-UHR-Serie. Bei Rechnermodulen und im Rack fällt das nicht ins Gewicht.

Stromversorgung

Die Module im Desktopgehäuse laufen über ein internes Netzteil; eine redundante Versorgung lässt sich über ein zusätzliches externes Netzteil ergänzen. Die kompakten Module benötigen eine externe Versorgung.

Extern erfolgt die Versorgung über USB Type-C mit Power Delivery. Neben dem universellen Netzteil steht das MultiPower-12-TypeC zur Verfügung: zentrale und redundante Versorgung für bis zu zwölf Geräte, mit netzwerkbasierter Steuerung und Überwachung sowie automatischer Lastverteilung.

Bei den PoE-Varianten erfolgt die Versorgung alternativ über die erste Übertragungsschnittstelle.

USB und Peripherie

GenericUSB ist bei jeder Variante enthalten — für die USB-Klassen HID, SmartCard und Massenspeicher. Damit lassen sich Eingabegeräte, Authentifizierung und Datentransfer direkt am Arbeitsplatz nutzen. Die UG-Varianten erlauben die gleichzeitige Nutzung mehrerer GenericUSB-Geräte.

Unterstützt werden sowohl gängige USB-Eingabegeräte als auch spezialisierte Human Interface Devices, wie sie in industriellen und sicherheitskritischen Umgebungen eingesetzt werden.

Für die Monitorseite verwaltet der Extender die EDID-Daten flexibel: entweder übernimmt er das Profil des Arbeitsplatzmonitors oder er nutzt ein vordefiniertes Profil vom Rechnermodul. Monitorparameter wie die Helligkeit lassen sich per DDC/CI softwareseitig steuern, transparent durch das System.

Betriebssicherheit
  • Freeze-Funktion: Bricht das Videosignal ab, bleibt das zuletzt empfangene Bild sichtbar — eingefroren, mit farbiger Rahmenmarkierung und eingeblendetem Timer. Bediener verlieren so auch im Störungsfall nicht die Übersicht. Die Funktion ist für Air Traffic Control und vergleichbar sicherheitskritische Anwendungen entwickelt.
  • Permanente Emulation von Tastatur, Maus und Monitor hält die Systemzustände bei Neustarts und Schaltvorgängen stabil. Die Peripherie bleibt jederzeit betriebsbereit.
  • Verschlüsselung durchgängig: AES256-GCM für Tastatur-, Maus- und Steuerdaten, AES128-CTR für Video, Audio, GenericUSB und RS232.
  • Trusted Computing Platform: Bootloader, Betriebssystem und Firmware sind kryptografisch gesichert, ein integriertes TPM schützt die Konfigurationsdaten gegen Auslesen und Manipulation. Arbeitsplatzmodule speichern keine Zugangsdaten — bei Verlust oder Diebstahl besteht kein Risiko für Datenabfluss.
  • Zugriffsverwaltung: rollenbasierte Rechtevergabe je Ressource, konfigurierbare Passwort- und Zugriffsrichtlinien, Zwei-Faktor-Authentifizierung serienmäßig und Anbindung an Active Directory, LDAP oder Radius. UID-Locking bindet den Betrieb auf festgelegte Endgeräte.
  • Überwachung: sicherheitsrelevante Ereignisse über Syslog, SNMP und Webinterface, dazu eine Auto-Backup-Funktion für Konfigurationssicherungen in definierten Intervallen. Die Ident-LED hilft, ein Gerät in großen Installationen vor Ort zu finden.
  • Zertifizierung: Die SecureCert-Funktion erfüllt die Anforderungen nach FIPS 140-3, DoDIN APL und Common Criteria EAL2+. Sie ist optional und kostenpflichtig.
  • Physische Trennung: Zwischen Arbeitsplatz und Rechner besteht kein direkter Zugriff. Der Zugriff erfolgt ohne lokale Softwareinstallation und ohne Agenten.
Extenderbetrieb, Umschalten und Matrix

Die Module arbeiten sowohl als Extender zwischen einem Rechner und einem Arbeitsplatz als auch als Endgeräte in einem Matrixsystem.

  • Ohne Zentralmodul umschalten: Die IP-MUX-Funktion schaltet direkt am Arbeitsplatzmodul sequenziell zwischen bis zu 20 Rechnermodulen um, konfigurierbar über das On-Screen-Display. Für kleine Installationen entfällt damit das Zentralmodul.
  • Lokale Konsole: Die LC-Varianten bieten am Rechnermodul einen vollwertigen lokalen Zugang inklusive aller Videokanäle. Lokaler und entfernter Arbeitsplatz können konkurrierend arbeiten; bei Eingabe an einer Seite wird die andere automatisch gesperrt, die Sperrzeit ist konfigurierbar. Eine Tastenkombination aktiviert den exklusiven Modus.
  • Matrixbetrieb: VisionXS-IP 2.0 lässt sich in ControlCenter-IP und ControlCenter-IP-XS einbinden und ist mit den bestehenden Produktfamilien Vision-IP und VisionXS-IP kompatibel.
  • Konfiguration: über Config Panel 21, ein Java-freies HTML5-Webinterface — plattformunabhängig, mit Monitoring und Firmware-Updates im laufenden Betrieb. Bedienung und Konfiguration sind zusätzlich über das OSD und frei definierbare Tastenkombinationen möglich.
FAQ - Häufige Fragen
  • Was unterscheidet VisionXS-IP 2.0 von der Vorgängergeneration?
    Das Gehäuse mit besserer Kühlung, die robustere Oberfläche, die einfachere Montage, die Stromversorgung und Konfiguration über USB Type-C sowie die getrennte USB-Eingangsseite. Funktional bleibt die Familie zu Vision-IP und VisionXS-IP kompatibel.
  • Reicht mein Gigabit-Netzwerk?
    Für die DP-HR- und DVI-I-Serien ja. Bei der DP-UHR-Serie sind die CAT-Modelle abwärtskompatibel zu 1 Gbit/s, Glasfaserverbindungen benötigen dagegen 10 Gbit/s.
  • Kann ich DVI-Quellen mit einem DisplayPort-Arbeitsplatz betreiben?
    Ja, und bei DVI-I ist das der vorgesehene Weg: Die Serie bietet ausschließlich Rechnermodule. Ausgegeben wird über ein Arbeitsplatzmodul einer anderen Serie, etwa DP-HR.
  • Gibt es lüfterlose Module?
    Ja, das Arbeitsplatzmodul der DP-HR-Serie in der Single-Head-Variante. Alle anderen Varianten sind aktiv gekühlt.
  • Wie bekomme ich sechs Arbeitsplätze in wenig Rackplatz?

    Über das Hex-Gehäuse der DP-HR-Serie: sechs unabhängige Arbeitsplatzmodule in 2 HE, mit gemeinsamer redundanter Stromversorgung.

  • Gibt es MultiChannel-Varianten für mehrere Monitore?
    In der IP-Welt nicht. Dort stehen die DualHead-Varianten der DP-HR-Serie zur Verfügung; MultiChannel bieten die dedizierten Serien.

VisionXS-IP-DP-HR 2.0
DisplayPort 1.1 – bis 2560 × 1600 (60 Hz) oder 4096 × 2160 (30 Hz)
VisionXS-IP-DP-UHR 2.0
DisplayPort 1.2 – bis 4096 × 2160 (60 Hz) oder 5120 × 2160 (50 Hz)
VisionXS-IP-DVI-I 2.0
DVI-I digital und analog – bis 1920 × 1200 (60 Hz). Nur Rechnermodule.

Produktübersicht (148)

Redundantes KVM-over-IP-Rechnermodul mit Link Aggregation zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
Redundantes KVM-over-IP-Rechnermodul mit Link Aggregation zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
Redundantes KVM-over-IP-Rechnermodul mit Link Aggregation zur Übertragung von DVI-I Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DVI-I Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DVI-I Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
Redundantes KVM-over-IP-Rechnermodul mit Link Aggregation zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
Redundantes KVM-over-IP-Rechnermodul mit Link Aggregation zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
Redundantes KVM-over-IP-Rechnermodul mit Link Aggregation zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
Redundantes KVM-over-IP-Rechnermodul mit Link Aggregation zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zur Übertragung von DisplayPort1.2 Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
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