And KVM feels right

KVM-over-IP

Vermittlung über gewöhnliche Netzwerkswitches – ohne dedizierte Matrix-Hardware.

Bei KVM-over-IP übernimmt Ihr Netzwerk die Vermittlung. Statt Ports an einem Zentralmodul zu belegen, wächst das System per Lizenz — und die Endgeräte hängen dort, wo bereits Netzwerk liegt. Drei Fragen führen zur Konfiguration: wie viele Endgeräte Sie einplanen, was Ihr Netzwerk mitbringen muss, und welche Redundanz die Anwendung verlangt. Die Bausteine dazu finden Sie in den drei Kategorien unten. Was das für Zentralmodule, Netzwerkanforderungen und Ausfallsicherheit bedeutet, lesen Sie unter „KVM-over-IP im Detail".

KVM-over-IP im Detail

Die Bedienung ist dieselbe wie bei einem dedizierten Matrixsystem. Was sich unterscheidet, ist der Weg dorthin: kein eigenes Vermittlungs-Chassis, sondern Ihr standardisiertes Netzwerk — und damit eine andere Planungsgrundlage.

Welches Zentralmodul?

Die Größe richtet sich nach der Zahl der Endgeräte, also der Summe aus Rechner- und Arbeitsplatzmodulen:

  • ControlCenter-IP-XS — bis 50 Endgeräte, Lizenzen bereits vollständig enthalten
  • ControlCenter-IP — bis 600 Endgeräte
  • ControlCenter-IP-Max — bis 2.500 Endgeräte

Freigeschaltet wird die Systemgröße über Lizenzen, eine je Endgerät. Die Zentralmodule werden mit 20 Lizenzen geliefert, Erweiterungen gibt es in Paketen von 10 bis 500 — auch nachträglich. Sie zahlen also für die Installation, die Sie betreiben, nicht für die maximal mögliche.

Beim Einsatz von DirectRedundancyShield verringert sich die maximale Anzahl der Endgeräte.

Was Ihr Netzwerk mitbringen muss

Vorausgesetzt wird mindestens ein Layer-2-Managed-Switch mit Gigabit Ethernet, der QoS, VLAN, Multicast, IGMP sowie IGMP Snooping und Snooping Querier beherrscht. Ebenso wichtig ist ausreichende Leistung: Forwarding- und Switching-Bandbreite sowie Uplink müssen zur Installation passen, besonders wenn mehrere Netzwerkswitches beteiligt sind. Zwischen zwei aktiven Netzwerkkomponenten gelten bis zu 100 m über CAT.

Die vollständigen Anforderungen finden Sie im Datenblatt „Netzwerkanforderungen KVM-over-IP". Klären Sie diesen Punkt vor der Modulauswahl — er entscheidet über das Verhalten der Installation im Betrieb.

Sicherheit im Netzwerkbetrieb

Die gesamte Kommunikation ist permanent verschlüsselt: AES256-GCM für Tastatur-, Maus- und Steuerdaten, AES128-CTR für Video, Audio, GenericUSB und serielle Daten. Bootloader, Betriebssystem und Firmware bilden eine Trusted Computing Platform, deren Integrität bei jedem Systemstart geprüft wird; ein integriertes Trusted Platform Module schützt Zugangs- und Konfigurationsdaten.

Auf Benutzerebene stehen Rechtemanagement, konfigurierbare Passwortrichtlinien und die Anbindung an Active Directory, Radius oder LDAP zur Verfügung. Die Endgeräte selbst speichern keine Anmeldedaten — geht ein Modul verloren, ist daraus nichts auszulesen.

Optional erhältlich sind eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und das SecureCert-Feature für die Konformität zu FIPS 140-3, DoDIN APL und Common Criteria EAL2+.

Ausfallsicherheit

Am Endgerät: Die 2C- und 2F-Varianten arbeiten mit Link Aggregation über zwei Übertragungskanäle.

Am Zentralmodul: zwei interne Netzteile und zwei Netzwerkschnittstellen.

Am System: DirectRedundancyShield hält jedes Modul gleichzeitig an einer aktiven und einer passiven Matrix; bricht die primäre Verbindung ab, übernimmt die passive nahtlos und ohne Verzögerung im Bild. MatrixGuard verbindet die Module im Störungsfall automatisch mit einem anderen Matrixswitch und stellt die Schaltzustände wieder her. Beide Funktionen setzen einen weiteren Matrixswitch mit entsprechenden Lizenzen voraus.

Und wenn das Zentralmodul selbst ausfällt: Arbeitsplatz- und Rechnermodul verbinden sich direkt im Extenderbetrieb. Der Arbeitsplatz bleibt bedienbar, auch ohne Vermittlung.

Stromversorgung über das Netzwerkkabel

Ausgewählte Rechner- und Arbeitsplatzmodule lassen sich per Power-over-Ethernet versorgen. Am Arbeitsplatz entfällt damit das Netzteil — ein Kabel genügt für Übertragung und Strom.

Immer pixelperfekt per bluedec™

In der IP-Welt überträgt jedes Modul komprimiert, überwiegend per bluedec™: pixelperfekt und ohne wahrnehmbare Latenz, bei effizienter Bandbreitennutzung. Unkomprimierte Varianten gibt es hier nicht — sie wären mit einem Standardnetzwerk auch nicht vereinbar.

Endgeräte bleiben in ihrer Welt

Die IP-Module arbeiten mit IP-Zentralmodulen. Dedizierte Endgeräte lassen sich nicht in ein IP-Matrixsystem einbinden und umgekehrt. Innerhalb der IP-Welt gilt dagegen Mix & Match über alle Signalarten hinweg: DisplayPort, DVI, HDMI und USB Type-C arbeiten am selben System.

Ein Unterschied gehört in die Planung: Mehrkanalvideo über MultiChannel-Varianten gibt es nur bei dedizierter Übertragung. Soll ein Rechner mehrere Monitore über getrennte Kanäle bespielen, ist das den dedizierten Systemen vorbehalten. In der IP-Welt entsteht ein MultiMonitor-Arbeitsplatz aus mehreren Arbeitsplatzmodulen — mit dem Vorteil, dass jeder Monitor unabhängig auf eine andere Quelle geschaltet werden kann.

Was sich später ergänzen lässt

Virtuelle Maschinen binden Sie über die RemoteAccess-IP-CPU ein — sie erscheinen wie physische Rechner.

High-Speed-USB 2.0 bringt der U2-LAN in die Matrix. Beachten Sie: MatrixGuard ist mit U2-LAN-Geräten nicht kombinierbar.

Bedien- und Steuerfunktionen wie TS-Function mit CrossDisplay-Switching und FreeSeating, Push-Get für die Zusammenarbeit im Kontrollraum oder die IP-Control-API zur Szenariensteuerung finden Sie unter KVM-Features.

FAQ - Häufige Fragen
  • Wie viele Lizenzen brauche ich?
    Eine je Endgerät, also je Rechner- und je Arbeitsplatzmodul. Die Zentralmodule enthalten ein Grundpaket, das sich später erweitern lässt.
  • Reicht mein bestehender Netzwerkswitch?
    Erforderlich sind mindestens Layer-2-Management, Gigabit Ethernet, QoS und VLAN. Einfache unmanaged Switches genügen nicht.
  • Kann ich vorhandene dedizierte Module weiterverwenden?
    Nein, ein IP-Matrixsystem braucht IP-Endgeräte. Ein bestehender dedizierter Aufbau wächst dagegen mit einem dedizierten Zentralmodul zum Matrixsystem — ohne die Endgeräte zu tauschen.
  • Brauche ich für Redundanz ein zweites Zentralmodul?
    Für die Redundanz der Übertragungsstrecke nicht — dafür genügen Module mit Link Aggregation. DirectRedundancyShield und MatrixGuard setzen dagegen einen weiteren Matrixswitch mit entsprechenden Lizenzen voraus.
  • Läuft das über mein Produktivnetz?
    Möglich, aber planungsbedürftig. Üblich ist ein eigenes VLAN oder ein separates Netzwerksegment für die KVM-Übertragung.

Produktkategorien

Zentralmodule
Herzstück des Matrixsystems – verwaltet Rechner- und Arbeitsplatzmodule und weist sie einander zu.
Rechnermodule
Binden die Rechner in das Matrixsystem ein.
Arbeitsplatzmodule
Verbinden Maus, Tastatur und Monitor – von hier steuert der Benutzer die aufgeschalteten Rechner.

Produktübersicht (351)

KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von Single-Link-DVI-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von Single-Link-DVI-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Rechnermodul zum Verlängern von DisplayPort-Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen durch TypeC, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen durch TypeC, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen durch TypeC, Übertragung über CAT-Kabel und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DVI-I Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen durch TypeC, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen durch TypeC, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen durch TypeC, Übertragung auf Fiber-Basis (Multimode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
KVM-over-IP-Arbeitsplatzmodul zum Empfangen von DisplayPort1.2-Signalen, Übertragung auf Fiber-Basis (Singlemode) und innerhalb IP-basierter Standard-Netzwerke
Das Formular konnte nicht geladen werden.

G&D Kontakt

Komplexe Themen lassen sich am besten persönlich besprechen. Per Chat, E-Mail, Telefon oder in einer persönlichen Demo  remote und vor Ort.

AVoIP-Lösungen für Kontrollräume
VuWall

VuWall

G&D und VuWall sind stolz, Teil der Panoptec Unternehmensgruppe zu sein.

Entdecken Sie VuWalls erstklassige Videowandlösungen, die nahtlos mit den hochperformanten KVM-Systemen von G&D zusammenarbeiten und so maximale Flexibilität, Sicherheit und Effizienz in Kontrollräumen ermöglichen.
Zur Website
Kontakt Support
top