KVM-Matrixsysteme

Viele Rechner an vielen Arbeitsplätzen – gleichzeitig und verteilt.

Was ist ein KVM-Matrixsystem?

Ein KVM-Matrixsystem verbindet viele Rechner mit vielen Arbeitsplätzen. Jeder Arbeitsplatz greift auf jeden Rechner zu – gleichzeitig, unabhängig voneinander und über Standorte hinweg.

Ein Matrixsystem besteht aus drei Modularten: dem Zentralmodul, das die Vermittlung übernimmt, den Rechnermodulen an den Rechnern und den Arbeitsplatzmodulen an den Arbeitsplätzen. Rechner- und Arbeitsplatzmodule sind dieselben Module, die auch als Extender arbeiten – im Matrixsystem werden sie nicht paarweise verbunden, sondern über das Zentralmodul vermittelt.

Für einen Rechner an einem entfernten Arbeitsplatz genügt ein KVM-Extender, für mehrere Rechner an einem Arbeitsplatz ein KVM-Switch. Sobald mehrere Arbeitsplätze gleichzeitig auf dieselben Rechner zugreifen sollen, ist das Matrixsystem die passende Lösung.

Ihr Weg zum passenden Produkt

Systemarchitektur

Der Ausgangspunkt jeder Auswahl ist die Architektur des Systems:

Dediziert nutzt ein eigenes Zentralmodul als Matrix-Hardware. Rechner- und Arbeitsplatzmodule werden über CAT- oder Glasfaserkabel direkt daran angeschlossen. Die Portanzahl des Zentralmoduls bestimmt die Systemgröße.

KVM-over-IP übernimmt die Vermittlungslogik über gewöhnliche Netzwerkswitches. Es ist keine dedizierte Matrix-Hardware nötig, und das System skaliert per Lizenz – mit beliebig vielen IP-CPUs und IP-CONs.

Systemgröße

Bei dedizierten Systemen legt die Portanzahl die Größe fest. Dank Dynamic-Port-Technologie lässt sich jeder Port flexibel als Ein- oder Ausgang nutzen – die Aufteilung zwischen Rechnern und Arbeitsplätzen ist damit frei wählbar und später änderbar.

ControlCenter-Compact – 8 bis 176 Ports über CAT, 16 bis 48 über Glasfaser, 32 bis 112 in Mischvarianten
ControlCenter-Digital – voll modular mit 80, 160 oder 288 Ports; Ein-/Ausgabekarten für CAT und/oder Glasfaser

Bei größeren Installationen können mehrere Matrixsysteme miteinander vernetzt werden.

Bei KVM-over-IP entfällt diese Begrenzung. Die Systemgröße richtet sich nach der Lizenz und der vorhandenen Netzwerkinfrastruktur.

— ControlCenter-IP-XS – bis zu 50 Endgeräte
— ControlCenter-IP – bis zu 600 Endgeräte
— ControlCenter-IP-Max – bis zu 2.500 Endgeräte

Module und Signalarten

Für alle Matrixsysteme stehen Rechner- und Arbeitsplatzmodule für die gängigsten Videosignale bereit. Alle Module mit bluedec™-Kompression lassen sich frei kombinieren – auch über unterschiedliche Videosignaltypen hinweg. So entsteht aus standardisierten Bausteinen genau die Konfiguration, die zu Ihrer Infrastruktur passt.

Dieselben Module arbeiten auch als Extender. Ein bestehender Extender-Aufbau lässt sich damit später um ein Zentralmodul zum Matrixsystem erweitern, ohne die Endgeräte zu tauschen.

Erweiterungen

RemoteAccess erweitert das Matrixsystem um zwei Zugriffswege: Die RemoteAccess-CPU bindet virtuelle Maschinen ein, sodass sie wie physische Rechner aufgeschaltet werden. Das RemoteAccess-GATE ermöglicht den Zugriff auf Ihre KVM-Systeme über Standorte hinweg.

Für missionskritische Umgebungen stehen redundante Zentralmodule und Übertragungswege bereit.

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Produktkategorien

KVM-over-IP
Vermittlung über gewöhnliche Netzwerkswitches – ohne dedizierte Matrix-Hardware.
Dediziert
Eigene Matrix-Hardware als Zentralmodul, kompakt oder voll modular – Dynamic-Port-Technologie für flexible Ein-/Ausgangsnutzung.
RemoteAccess
Virtuelle Maschinen in der KVM-Matrix und weltweiter Zugriff auf Ihre KVM-Systeme.

Produktfamilien

ControlCenter-Compact
8–176 Ports über CAT, 16–48 über Fiber, 32–112 gemischt.
ControlCenter-Digital
Voll modular mit 80, 160 oder 288 Ports – Ein-/Ausgabekarten für CAT und/oder Fiber.
ControlCenter-IP
Per Lizenz nahezu unbegrenzt skalierbar – beliebig viele IP-CPUs und IP-CONs.
ControlCenter-IP-XS
Kompakte Einstiegsvariante für kleinere Installationen.

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