VuWall
Entdecken Sie VuWalls erstklassige Videowandlösungen, die nahtlos mit den hochperformanten KVM-Systemen von G&D zusammenarbeiten und so maximale Flexibilität, Sicherheit und Effizienz in Kontrollräumen ermöglichen.
Digitale Matrixsysteme lassen sich im Standard über eine Top-Down-Kaskade erweitern; dabei wächst nur die Zahl der anschließbaren Rechner. Die Matrix-Grid-Funktion hebt diese Beschränkung auf: Jeder Port eines Matrixswitches im Grid kann für ein Arbeitsplatzmodul, ein Rechnermodul oder eine Grid-Verbindung genutzt werden, und die Kommunikation zwischen Modulen an verschiedenen Matrixswitches verläuft bidirektional. Die Matrix-Grid-Funktion steht in dedizierten digitalen Matrixsystemen zur Verfügung.

Mehrere dedizierte digitale Matrixswitches der Reihen ControlCenter-Compact und ControlCenter-Digital werden zu einem Verbund zusammengefasst. Arbeitsplatz- und Rechnermodule lassen sich an beliebige Matrixswitches innerhalb des Grids anschließen.
Für den Anwender verhalten sich die zusammengefassten Matrizen wie ein einziges großes System: Von jedem angeschlossenen Arbeitsplatz ist der Zugriff auf alle Quellen im Verbund möglich. Das Routing der KVM-Signale übernimmt das System automatisch und wählt dabei den jeweils optimalen Pfad durch das Grid.
Die Übertragung zwischen den Matrixswitches erfolgt über direkte Verbindungen von DynamicPorts. Für jede zeitgleiche, matrixübergreifende KVM-Verbindung ist eine solche Grid-Verbindung erforderlich — die Anzahl der Grid-Verbindungen bestimmt also, wie viele Cross-Matrix-Zugriffe gleichzeitig möglich sind.
Zusätzlich werden die Matrixswitches über ein Netzwerk verbunden, das den Zugriff auf eine gemeinsame Datenbank sicherstellt.
Ein Grid umfasst maximal 24 Matrixsysteme. Innerhalb dieser Grenze sind beliebige Topologien möglich — Linie, Baum, Ring, Stern oder vermaschtes Netz. Das vollvermaschte Netz bietet die maximale Zahl an Zugriffen zwischen den einzelnen Matrizen.
Ring- und Maschentopologien unterstützen Redundanzkonzepte: Fällt eine Verbindungsstrecke oder ein Knoten aus, findet das System einen alternativen Pfad für die KVM-Signale. Die Ausfallsicherheit hängt damit unmittelbar von der gewählten Topologie ab.
Bei Anbindung über Glasfaser sind standortübergreifende Zugriffe über mehrere Kilometer Entfernung möglich.
In dedizierten Matrixsystemen ist die Matrix-Grid-Funktion Voraussetzung für die MatrixGuard-Funktion. In KVM-over-IP-Matrixsystemen entfällt diese Voraussetzung; dort setzt MatrixGuard stattdessen voraus, dass jedes ControlCenter-IP über ausreichend Lizenzen für die verbundenen Endgeräte verfügt.
Komplexe Themen lassen sich am besten persönlich besprechen. Per Chat, E-Mail, Telefon oder in einer persönlichen Demo remote und vor Ort.