MatrixGuard-Funktion – automatischer Wechsel des Datenbank-Leaders

In einem Verbund mehrerer Matrixswitches führt ein Gerät die Systemdatenbank als Datenbank-Leader; die übrigen arbeiten als Follower. Die MatrixGuard-Funktion sorgt dafür, dass diese Rolle bei einem Ausfall automatisch neu vergeben wird, sodass der Betrieb ohne manuellen Eingriff weiterläuft.

Illustration MatrixGuard

Funktionsweise

Fällt der Datenbank-Leader aus oder ist er nicht mehr erreichbar, übernimmt ein anderer Matrixswitch des Verbunds dessen Rolle. Die Umstellung erfolgt automatisch nach zuvor festgelegten Regeln. Die übrigen Teilnehmer verbinden sich mit dem neuen Leader, und das System läuft selbsttätig wieder an.

Beim Wiederanlauf lassen sich mit der Option „Schaltzustände wiederherstellen" die zuletzt bestehenden Schaltzustände zurückholen, sodass der Betrieb schnell fortgesetzt werden kann.

Rückkehr des ursprünglichen Leaders

Läuft der ursprüngliche Datenbank-Leader wieder an, stört das den laufenden Betrieb nicht. Hat inzwischen ein anderer Teilnehmer die Leader-Rolle übernommen, wechselt der ursprüngliche Leader automatisch in den Follower-Modus. Zwischenzeitlich vorgenommene Änderungen an der Datenbank – etwa die Umbenennung eines Rechnermoduls – bleiben dadurch erhalten.

Voraussetzungen nach Systemart

Dedizierte Matrixsysteme: zusätzlich die Matrix-Grid-Funktion. Der vollständige Betrieb der verbleibenden Komponenten ist sichergestellt; ausgenommen sind die Endgeräte, die an der nicht mehr verfügbaren Matrix angeschlossen sind.

KVM-over-IP-Matrixsysteme: jedes ControlCenter-IP muss die verbundenen Endgeräte verwalten können und benötigt dafür die entsprechende Anzahl an Lizenzen. Der vollständige Betrieb der verbleibenden Komponenten ist sichergestellt.

Abgrenzung zum DirectRedundancyShield

Beide Features sichern den Betrieb gegen Störungen ab, auf unterschiedlichen Ebenen. Die MatrixGuard-Funktion regelt die Übernahme der Datenbank-Leader-Rolle; das System läuft dabei neu an und stellt die Schaltzustände wieder her. Das DirectRedundancyShield hält permanente Verbindungen zu zwei Zentralmodulen und schaltet ohne Unterbrechung der Bildübertragung um. Die beiden Features lassen sich nicht miteinander kombinieren.

2-Faktor-Authentifizierung
Die 2-Faktor-Authentifizierung ergänzt die Passwortabfrage um einen zweiten, besitzbasierten Faktor in Form eines zeitlich begrenzten Einmalpassworts (TOTP). Mehr erfahren >>
bluedec™
bluedec™ ist das mehrstufige, verlustfreie Kompressionsverfahren von G&D. Es überträgt Videodaten pixelperfekt und ohne wahrnehmbare Latenz – auch über standardisierte IP-Netzwerke. Mehr erfahren >>
CrossDisplay-Switching
CrossDisplay-Switching schaltet Tastatur und Maus per Mausbewegung zwischen den Rechnern eines Multi-Monitor-Arbeitsplatzes um. Die Funktion ist Teil der TradeSwitch-Funktion. Mehr erfahren >>
DirectRedundancyShield
Das DirectRedundancyShield sichert ein KVM-over-IP-Matrixsystem durch ein zweites Zentralmodul ab. Der Wechsel auf das Ersatzsystem erfolgt ohne Unterbrechung der Bildübertragung. Mehr erfahren >>
FreeSeating
FreeSeating stellt die persönliche Arbeitsumgebung eines Benutzers an jedem Arbeitsplatz automatisch wieder her. Eine Anmeldung gilt dabei für alle Arbeitsplatzmodule des Platzes. Die Funktion ist Teil der TradeSwitch-Funktion. Mehr erfahren >>
Freeze-Funktion
Die Freeze-Function friert bei Verlust des Videosignals das zuletzt angezeigte Bild ein und kennzeichnet diesen Zustand am Monitor. Mehr erfahren >>
IP-Control-API
Die IP-Control-API ermöglicht die textbasierte XML-Steuerung eines KVM-Matrixsystems über das Netzwerk — Schaltbefehle senden und Schaltzustände abfragen, unabhängig von einem Arbeitsplatzmodul. Mehr erfahren >>
KVM Matrix-Grid™
Das Matrix-Grid verbindet mehrere digitale KVM-Matrixswitches zu einem Verbund, der sich für den Anwender wie ein einziges großes Matrixsystem verhält. Mehr erfahren >>
MatrixGuard
Die MatrixGuard-Funktion sorgt dafür, dass bei Ausfall des Datenbank-Leaders ein anderer Matrixswitch dessen Rolle automatisch übernimmt und das System ohne manuellen Eingriff wieder anläuft. Mehr erfahren >>
Push-Get-Funktion
Die Push-Get-Funktion überträgt den Schaltzustand eines Arbeitsplatzmoduls auf ein anderes – „schieben" (Push) oder „holen" (Get). So wird eine Quelle im Team weitergegeben, ohne dass der Empfänger selbst umschalten muss. Mehr erfahren >>
SecureCert
SecureCert ist ein lizenzpflichtiges Feature für G&D KVM-over-IP-Systeme, das zertifizierte Sicherheitsfunktionen für den Einsatz in regulierten Umgebungen bereitstellt. Mehr erfahren >>
SNMP
SNMP (Simple Network Management Protocol) dient der Überwachung von Geräten im Netzwerk. Ein Agent auf dem Gerät liefert Statusdaten an ein zentrales Managementsystem und meldet schwerwiegende Ereignisse selbstständig. Mehr erfahren >>
Syslog
Syslog ist ein Protokoll zur Übermittlung von Log-Meldungen im Netzwerk. Die Meldungen werden nach acht Schweregraden klassifiziert und an einen zentralen Server übertragen. Mehr erfahren >>
Szenarienschaltung
Die Szenarienschaltung speichert den Schaltzustand eines Arbeitsplatzes, mehrerer Arbeitsplätze oder des gesamten Systems und stellt ihn per Aufruf wieder her. Mehr erfahren >>
TradeSwitch-Funktion
Die TradeSwitch-Funktion fasst mehrere Arbeitsplatzmodule zu einer Gruppe zusammen, die mit einer Tastatur und einer Maus bedient wird. CrossDisplay-Switching und FreeSeating sind Bestandteile der Funktion. Mehr erfahren >>

G&D Kontakt

Komplexe Themen lassen sich am besten persönlich besprechen. Per Chat, E-Mail, Telefon oder in einer persönlichen Demo  remote und vor Ort.

AVoIP-Lösungen für Kontrollräume
VuWall

VuWall

G&D und VuWall sind stolz, Teil der Panoptec Unternehmensgruppe zu sein.

Entdecken Sie VuWalls erstklassige Videowandlösungen, die nahtlos mit den hochperformanten KVM-Systemen von G&D zusammenarbeiten und so maximale Flexibilität, Sicherheit und Effizienz in Kontrollräumen ermöglichen.
Zur Website
Kontakt Support
top